Corona News

Als die ersten Berichte Anfang 2020 über die Pandemie auftauchten, waren wir noch ziemlich entspannt. Vorsorglich nähte meine liebe Frau Gesichtsmasken aus Materialien aus dem Kleiderschrank und wir haben versucht, uns an die Spielregeln zu halten. Die Verantwortlichen aus Politik und Wirtschaft machten ernste Mine mit schlauen Sätzen, wie man das Problem angehen muss. Schnell stellte man fest, dass unsere Gesellschaft auf so etwas überhaupt nicht vorbereitet war. Ich war entsetzt, dass man Monate später berichtet, dass es die Institution Katastrophenschutz nur auf dem Papier gibt. Alles halb so schlimm, dachte ich – wir haben ja kompetente Politiker gewählt, die auch eine Pandemie meistern. Täglich konnte man über die Nachrichtenkanäle und Talk Shows verfolgen, wie die Warnungen und Vorschläge präsentiert wurden. Erste Welle im Einzelnen: Masken besorgen/produzieren, Impfstoffe entwickeln, Schulen digitalisieren, Lockdowns, Hygienemaßnahmen entwickeln, Grenzen schließen und vieles mehr. Auf jeden Fall musste genug umgesetzt werden. Restaurants organisierten alles für die notwendige Hygiene, Firmen haben das Desinfektionsmittel und die Putzkolonnen organisiert, um den Betrieb aufrecht zu erhalten, Grenzen wurden geschlossen, Pflegebedürftige in Pflegeeinrichtungen wurden isoliert und nicht zu vergessen die Schulen und Kindergärten, die täglich mit neuen Vorschriften konfrontiert wurden. Alles Maßnahmen, die zu dieser Zeit plausibel erschienen. Dem Rest bis zum heutigen Tag konnte ich allerdings nicht mehr folgen. Dazu gehört die NICHT-Digitalisierung auf allen Ebenen, die NICHT-Koordination/-Bereitstellung von Impfstoff sowie der NICHT-politische Wille/Koordination zwischen Bund und Land. Meine persönliche Meinung ist, dass das Wahljahr und die Politiker, die ausschließlich ihren Pensionsansprüchen hinterher trotten, die ganze Situation verschärft haben. Ich finde es ein Unding, dass ein Gesundheitsminister die Priorisierung freigibt, wenn noch nicht klar ist, ob die Impfstoffe verfügbar sind oder ob es verantwortungsvoll ist, auch schon Jugendliche und Kinder ins Spiel zu bringen. Vielleicht sollte man sich auch schon während der Pandemie Gedanken machen, wer die unsinnig erzeugten Kosten zu tragen hat. Ich bin sicher, dass die Person nicht Spahn heißt. Fest steht für mich, dass die Pandemie noch lange nicht zu Ende ist und die Politik keiner ihrer Aufgaben ernsthaft nachgekommen ist.

Abbildung: Medienaktivität bis zur 3. Welle

Antisemitismus

Antisemitismus – wer hat nur dieses Wort erfunden, das heute so in aller Munde ist. Wenn es nur ein anderes Wort für Judenhass sein soll, könnte man es ja auch so benennen. In meiner Jugend wurde uns gelehrt, tolerant gegenüber Juden und anderen Nationalitäten zu sein. Dies führte dazu, dass wir eine lange Zeit kritiklos durchs Leben sind. Vielleicht war dies notwendig, um den Krieg mit der schlechten Gesinnung aus den Kriegsjahren zu verarbeiten.

Heute, fast 50 Jahre später, mache ich eine ganz andere Erfahrung. Der Hass, was immer er ist, wird in vielen Fällen von der aktuellen Politik und Lobbyisten geprägt. Es wird unter dem Deckmantel Gefahr, finanzielle Mittel, Demokratie in der westlichen Welt verkauft.

Der Juden(hass) ist nur ein kleiner Teil. Da gibt es die Sinti und Roma, die Afrikaner, die Russen und Chinesen oder Muslime. Diese Liste könnte so unbegrenzt fortgesetzt werden und könnte sicher ein dickes Buch füllen.

Ich hatte mit meiner Erziehung und meinem Wissen aus den deutschen Medien die einmalige Gelegenheit, Länder wie z.B. den Iran, Syrien, Israel, Westjordanland, Irak oder Russland zu besuchen. In all den Ländern wurde ich herzlich aufgenommen. In keiner Situation hatte ich das Gefühl, dass auch nur ein einziger Satz aus den Medien zu diesen Völkern passt. Sicher gibt es auch dort Menschen, die gegenüber dem Westen kritisch eingestellt sind. Die Frage ist nur, ob es nicht möglich wäre, dass jedes Land für sich in Frieden leben kann. Es gäbe genug Potential im eigenen Land, die Welt zu verbessern.

Vielleicht müssten die Multimilliardäre neue Geschäftsfelder suchen, aber dies könnten Sie im eigenen Land genauso gut. Wenn es dann nicht passt, hätte das eigene Volk die Möglichkeit zu rebellieren.

Bis all dies so weit ist, wäre es auch schön, den Hass oder die Ängste etwas gleichmäßiger zu verteilen.

Ich fahre durch meine Stadt und sehe jeden Tag einen Mannschaftswagen der Polizei, um eine jüdische Einrichtung zu bewachen. Auf dem Weg dorthin gibt es mindestens drei muslimische Einrichtungen, die genauso schützenswert wären, aber ich entdecke keinen Mannschaftswagen der Polizei. Ist der Hass / Angst nicht gleich verteilt? Ich glaube eher, dass die Lobbyisten ungleich stark aktiv sind.

Für meine liebe Frau und mich hoffe ich jedenfalls, eine schöne Zeit in all den wunderbaren Ländern ohne den geschürten Hass verbringen zu dürfen.

Krieg und Frieden

Seit Urzeiten führen Menschen Krieg. Vieles wissen wir aus dem Geschichtsunterricht oder wird uns in den Tagesnachrichten dargestellt. Mit dem Frieden leben wir und glauben, dass in dieser Zeit unsere gewählten Politiker die Dinge zum Wohle der Allgemeinheit meistern. Stimmt das wirklich?

Wie kommt es eigentlich zu dieser Wechselwirkung von Krieg und Frieden? Dazu möchte ich einige Sätze zu den möglichen Ursachen schreiben.

Mehr als 7 Milliarden Menschen leben auf irgendeinem Erdteil der Welt und haben vor vielen Jahren Staaten gebildet. Damit der Staat funktionieren kann, wählt man sich einen Häuptling, König, Machthaber oder Neudeutsch einen Präsidenten. Da dies mit einer Person nicht funktionieren kann, gibt es dazu den inneren Zirkel, der schlussendlich den Zehnten oder auch auf Neudeutsch die Steuer eintreibt. Dies funktioniert so lange, bis die Mächtigen des Staates erkennen, dass ihnen der Zehnte nicht ausreicht und sie nach einer anderen Möglichkeit suchen. Ganz einfach funktioniert dies, wenn man einem anderen etwas wegnimmt. Ganz modern ist, wenn man dazu keinen Krieg anzettelt, sondern mit der Korruptheit der Menschen sein Ziel erreicht. In den 70 Jahren (und früher) bis heute verspricht man den Machthabern mehr Macht und erreicht dadurch Mal mehr Mal weniger seinen eigenen Erfolg. Diese Taktik ist weltweit üblich. Die Amerikaner haben es z. B. beim Erdöl durchgesetzt. Aber auch die Franzosen, Chinesen, Deutschen, Russen etc. nutzen diese Taktik, um das eigene Ego zu befriedigen. Klappt es nicht oder nicht mehr müssen dann die Menschenrechte, Massenvernichtungswaffen oder sonst ein Unsinn herhalten, um den Krieg zu legitimieren. Damit das ganze Land daran glaubt, wird die Propagandamaschinerie hochgefahren, die Waffen gesegnet und los geht’s.

Die spannende Frage kommt dann, wenn der Krieg zu einem unlösbaren Problem wird. Dann setzen sich die Machthaber zusammen und finden vielleicht einen Frieden.

Der größte Krieg, der auf uns zukommt, ist aber nicht, wie viele glauben, der Ukrainekrieg/Weltkrieg, sondern der Kampf gegen unseren selbst geschaffenen Feind, die nahende Umweltkatastrophe. Doch hier wäre Solidarität gefragt. Keine Nation kann es selbst schaffen und gemeinsam sind wir wegen unseres Egoismus nicht einig.

Ist aber nicht schlimm – mein Tipp die Natur wird gewinnen.

Frau Faeser ich schäme mich für Sie und Deutschland

Wie kann / darf es sein, dass eine deutsche Innen-Ministerin zur Fußball WM fliegt und ein solches Bild abgibt. Ich frage mich welche deutsche Schule sie besucht hat. Vielleicht wäre statt einer OneLove-Binde eine Binde mit schwarzen Punkten besser gewesen.

Es ist eine Anmaßung für ein muslimisches Land, wenn eine christliche Nation mit dem Finger zeigt, dass selbst große gesellschaftliche Probleme hat. Der Paragraph 175 wurde vom Staat 1994 (vor ca.20 Jahren) abgeschafft und nicht jeder Christ ist damit einverstanden. Für uns Deutsche wird es noch viele Jahre dauern, um einen Konsens zu finden. Vielleicht wäre es sinnvoller bei der Bundesliga gegen den Kindesmissbrauch in unseren Kirchen in Deutschland zu demonstrieren. Da könnten Sie ganz ohne Publicity und Dienstwagen ein Zeichen setzen. Auch ist es aus meiner Sicht denkbar für unsere Behinderten oder Armen in unserer Gesellschaft zu einzutreten. Sie als Innen-Ministerin hätten doch genügend Möglichkeiten etwas zu bewirken. Da könnte Herr Harbeck ganz unabhängig und ohne Peinlichkeit in Katar agieren. Wenn es um das Design der Armbinde geht, lasse ich mir dazu etwas einfallen.