Nachdem Stockholm als eine der schönsten Städte gepriesen wird, waren wir schon sehr gespannt. Und wir können es bestätigen: Stockholm ist absolut eine Reise wert! Neben der intensiven Erkundung des erweiterten Stadtzentrums haben wir noch die Inseln Dalarö (südlich von Stockholm) und Vaxholm (nordwestlich von Stockholm) besucht. Mit dem Boot durch den Schärengarten zu gondeln ist wirklich empfehlenswert.
Natürlich durfte auch das königliche Domizil Drottningholms Slott (Schloss Drottningholm) auf unserer Liste der zu besuchenden Sehenswürdigkeiten nicht fehlen.
Kungliga Slottet: das königliche Schloss auf der Insel Stadsholmen. Wesentliche Teile der Repräsentation der Monarchie finden hier statt, während gleichzeitig große Teile des Schlosses ganzjährig geöffnet sind. Das Schloss ist zudem Arbeitsplatz für das Königspaar und für die Ämter, die mit dem königlichen Hof verbunden sind. Diese Mischung macht den Königspalast unter den königlichen Residenzen Europas einzigartig.
Riksdagshuset: das monumentale Reichstagsgebäude auf der kleinen Insel Helgeandsholmen (Heiligengeist-Insel).
Riddarhuset: das Ritterhaus wurde 1641-1674 im Stil des niederländischen Barock gebaut. Das Ritterhaus diente als Versammlungshaus des schwedischen Adels, dem es auch heute noch gehört. Es liegt wie das Schloss auf der Insel Stadsholmen.
Gamla Stan, die Altstadt von Stockholm und die benachbarte Insel Riddarholmen mit der Riddarholmskyrkan (Grabkirche der schwedischen Könige und Stockholms einzige erhaltene mittelalterliche Klosterkirche).
Stadshuset – das Stockholmer Rathaus auf der Insel Kungsholmen, Sitz der Stadtregierung und des Stadtparlaments. Den 106 Meter hohen Rathausturm kann man besteigen. Nach dem schweißtreibenden Aufstieg (365 Treppenstufen) wird man mit einem tollen Rundumblick über Stockholm belohnt.
Djurgården, Stockholms Insel der Attraktionen.
Auf der Insel Djurgården sind einige der größten Touristenattraktionen Stockholms zuhause. Vasa-Museum, Nordisches Museum, Skansen, Gröna Lund Vergnügungspark, Wikinger-Museum, ABBA-Museum, Junibacken (ein Märchenspielhaus nicht nur für die Kleinsten) und der Fernsehturm, um mal einige zu erwähnen. Wir haben uns nur das Vasa-Museum (eigenes Museum für das restaurierte Schiff Vasa aus dem 17. Jahrhundert) und das Wikinger-Museum angeschaut – beides sehr zu empfehlen. Nach einem kurzen Stopp in einem Café war es leider zu spät für das Freilichtmuseum Skansen, das sicherlich auch einen Besuch wert gewesen wäre. Doch hierfür muss man mindestens einen halben Tag einplanen.
Långholmen – unser Domizil in Stockholm auf dem Wohnmobilstellplatz Husbilsplats Långholmen. Die Insel Långholmen bietet Spaziergängern, Joggern, Radfahrern und Hundebesitzer ein idyllisches Plätzchen zum Erholen, Baden oder Treffen mit Freunden.
Weitere Impressionen aus Stockholm
Mit der Fähre durch den Schärengarten.
Die Firma Stockholms Lokaltrafik (SL) ist die Nahverkehrsgesellschaft des Großraums Stockholm. Mit unserem 7-Tage-Ticket für den Gültigkeitsbereich von SL konnten wir nicht nur Bus, Zug und Tram nutzen. SL betreibt auch Fährlinien. So haben wir uns genüsslich durch die Schären gondeln lassen.
Ausflug auf die Insel Dalarö (08.06.)
Lunchmeny:
An dieser Stelle auch kurz zu den in Schweden beliebten Lunchmenyer (Plural von Lunchmeny): von Montag bis Freitag (nur an Werktagen) meist zwischen 11 und 14 Uhr wird vielerorts „Lunchmeny“ zu reduzierten Preisen gegenüber der normalen Speisekarte angeboten. Sehr oft gehören auch ein Salatbuffet, alkoholfreie Getränke und Kaffee mit Keksen dazu. Wir gehen in Schweden sehr selten Abends essen, sondern nutzen das viel günstigere Mittagessen aus.
Ausflug nach Vaxholm (10.06.):
Zuerst mit der Fähre durch die Schären nach Vaxholm, dann ein Rundgang durch den Ortskern und das Hafengebiet. Ein kleines privates Café lockte uns vom Weg ab zu Kaffee mit leckerem Rhabarber-Crumble bzw. Himbeeren-Crumble mit Vanillesoße. Mit dem Bus ging es später dann zurück, damit wir auch den Landweg sehen.
Drottningholms Slott: zu Gast bei der königlichen Familie … (12.06.)
… dachten wir. Doch außer vielen Besuchern und einigen Wachleuten haben wir niemanden angetroffen. Deshalb haben wir uns nach unserem Besuch ganz in der Nähe im Restaurang Brostugan gestärkt.
Drottningholms Slott ist seit 1981 ständiger Wohnsitz der königlichen Familie, die den Südflügel bewohnt. Dieser Teil des Schlosses ist natürlich nicht zu besichtigen.





















































































































